Ausstattung

Mit Wirkung zum 21. September 2012 wurde die BIOETON Kyritz GmbH mit der BIOETON Deutschland GmbH verschmolzen. Nach der Gründung als klassische B 100 -Anlage ist es in den letzten Jahren gelungen, den Turnaround durch eine Neuausrichtung zu erreichen.

Unsere jährliche Produktionskapazität an innovativen Produkten beträgt 90.000t. Neben den beiden voneinander unabhängigen Produktionslinien betreiben wir in Kyritz:

- eine Ölmühle mit einer Kapazität von 27.000 yato. Hier wird aus regional/überregional angelieferter Saat Öl gewonnen, welches wir für technische Anwendungen verwenden oder an Dritte weiter verkaufen. Der durch den Prozess entstehende Rapskuchen wird i.d.R. in der Futtermittelbranche als Eiweißträger verwendet.

- eine Dampferzeugungsanlage auf Basis von Biomasse Pellets. Mit dieser wird der Grundbedarf der benötigten Prozesswärme unter umweltschonenden Gesichtspunkten (hier Treibhausgasminimierung) sichergestellt.

- eine Destillationsanlage mit einer Jahreskapazität von 3.200t zur Herstellung von 98% Pharmaglyzerin. Dieses Produkt wird dann z.B. in die Kosmetikindustrie verkauft.

Geschichte

2002 - Baubeginn 1. Produktionslinie (Presserei , Entschleimungsanlage, Umesterungsanlage, Glycerinverarbeitung, Glycerindestillation, Veresterungsanlage).

2003 - Inbetriebnahme, Produktion von Biodiesel hauptsächlich aus Rapsöl für den B 100 ­ Markt.

2006 - Baubeginn 2. Produktionslinie (zusätzliche Entschleimungsanlage mit physikalischer Entsäuerung, Umesterungsanlage, Glycerinverarbeitung ,Veresterung), Erweiterung des Tanklagers, Errichtung eines Biomassekessels zur Prozesswärmeversorgung .

2007 - Inbetriebnahme, Anlage mit neuester Technologie zur Verarbeitung von Abfallölen, Steigerung der Produktion, kontinuierliche Erhöhung des Abfallanteils.

2009 musste die BDK Insolvenz anmelden. Geänderte Marktbedingungen führten dazu, dass das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr funktionierte. Polnische Investoren übernahmen den Standort und waren die größten polnischen Investoren in Brandenburg.

Seit 2012 setzen wir verstärkt auf den Einsatz von ressourcenschonenden Rohstoffen. Diese sind zur Zeit z.B Altspeiseöle/ -fette und Fettsäuren. Durch den Einsatz dieser Stoffe produzieren wir umweltfreundliche, treibhausgasminimierende Produkte/Komponenten.

In 2015 entschlossen sich die Gesellschafter, den Diversifizierungsprozess voranzu treiben. Es wurde in eine Schmelze (Aufbereitung von Altspeiseölen) investiert. Diese firmiert unter dem Namen: Pureton GmbH.

Im April 2016 startete der Probebetrieb der Pureton GmbH.